Definition:

Natürliches Mineralwasser ist per Gesetz definiert. Es muß aus unterirdischen Quellen stammen, ursprünglich rein und frei von durch Menschen verursachten Schmutz sein. Hinzugefügt werden darf nur Kohlendioxid.

Was sie über Wasser wissen sollten finden sie hier:
Wasserwelten

 
     


Quellort-Schwäbisch Hall

Wildbadquelle ist schon über 800 Jahre alt
Die alte Reichsstadt Schwäbisch Hall schöpft ihren Reichtum aus einer Sole-Quelle, die mitten in der Stadt - im Haal - aus der Erde tritt und die zur Salzgewinnung gesotten wurde. Die Haller Sole ist ein Mineralwasser mit extrem hohem Salzgehalt und eine von vielen unterirdischen Quellen, die rund um Hall herum in den mineralreichen Gesteinsschichten lagern - seit Jahrtausenden. Nach der Ära als Salzstadt wurde Schwäbisch Hall eine Kurstadt mit eigenem "Solebad". Die Menschen badeten dort nicht nur in der wohltuenden Sole, das gesunde Sole-Mineralwasser wurde auch zum Trinken gereicht.
Auch die Schwäbisch Haller Wildbadquelle wurde zum baden benutz. In unseren Breiten werden gefasste Quellen, an denen
sich Menschen und Tiere labten, seit alters her "Wildbäder" genannt. Das Wildbad in Schwäbisch Hall etwa wird erstmals im 13. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Es lag auf der Gemarkung des Haller Johanniterordens. Ab dem 16. Jahrhundert wurde die Haller Wildbadquelle von Spezialisten überwacht und in regelmäßigen Abständen wurden Expertisen über die Wasserqualität angefertigt. Daran hat sich bis heute übrigens nichts geändert. Wenn natürlich auch bei der Wasseranalyse inzwischen modernste Labortechnik zum Einsatz kommt. Etwa 500 Jahre lang wurde die Wildbadquelle in dieser Weise genutzt. Der ursprüngliche Wilbad-Brunnen ist inzwischen stillgelegt. Dafür gibt es heute vier moderne Mineral-Brunnen etwas außerhalb der Stadt bei einem Naturdenkmal "Breite Eiche" Schwäbisch Hall, eine Stadt in der Mineralwasser seit über 800 Jahren eine große Tradition hat!
Quelle: Flaschenpost der Wildbadquelle 01/07

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